Turnerchränzli Ottenbach mit Theater 2015
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Mittwoch, 17. Dezember 2014 um 22:22
Die Vorbereitungen für das Chränzli 2015 des Turnverein Ottenbachs sind in vollem Gang. Rund 9 Riegen und die vereinseigene Theatergruppe bereiten sich intensiv und mit viel Leidenschaft auf das traditionelle Turnerchränzli vor. Die Besucher erwartet, nebst den verschiedenen Darbietungen, ein stimmungsvolles Ambiente und eine Tombola mit vielen schönen Preisen.
Das Chränzli findet am 10./11. und 17. Januar 2015 im Gemeindesaal Ottenbach statt. Tickets sind am Eingang erhältlich, ein Vorverkauf findet nicht statt. Da die Sitzplätze nummeriert sind wird empfohlen, frühzeitig zu erscheinen. An den Samstagabenden haben Sie ab 18.00 Uhr zudem die Möglichkeit, sich mit einem feinen Nachtessen kulinarisch verwöhnen zu lassen und so in einen unterhaltsamen Abend zu starten. Die Darbietungen werden sich ganz im Rahmen des Mottos „TV rock you“ bewegen. Zu rockigen Tönen werden Akrobatik und Tanz miteinander verschmelzen und auch für den einen oder anderen Lacher wird gesorgt sein. Der TV Ottenbach wird für Sie die Bühne rocken, lassen sie sich überraschen.

Im zweiten Teil des Abends spielt die Theatergruppe unter der Regie von Vreni Grab und Silv Schneebeli „S Gheimnis vom Chornchreis“, eine Komödie von Thomas Hofmann in zwei Akten. Den Part der Souffleuse hat Ines Herzog übernommen und auch ohne Rolle stets auf der Bühne präsent ist die Maskenbildnerin Karin Blättler, welche die Theatergruppe mit passender Maskerade ins richtige Licht rücken wird.
Eigentlich ist der mittellose Bauer Köbi Kraus (Pasqui Meo) die Ruhe in Person. Als eines Morgens jedoch ein Kornkreis in seinem Weizenfeld auszumachen ist, ändert sich. Köbi und seine aufgeweckte Tochter Julia (Céline Kunz) müssen sich mit Touristen und dem Fernsehen herumschlagen, ja sogar der bekannte Ufologe Urs Müller (Marco Tanner) stattet den beiden einen Besuch ab. Als Familie Kraus beginnt, den Kornkreis zu vermarkten, wecken sie den Neid der geldgierigen Nachbarin Annette Gockel (Sonja Amstutz-Meier). Ganz gelassen hingegen nimmt Köbis Untermieter, Jürg (Tschüge) Wecker (Res Graf) den ganzen Rummel. Den Alt-Hippie scheint nur seine Gitarrenmusik zu interessieren. In all den Wirren kann wohl nur noch die Dorfpolizei, in der Person der strengen Petra Semmler (Lilian Herzog), für Recht und Ordnung sorgen.

Nach dem Unterhaltungsprogramm lädt Sie der Turnverein Ottenbach ein, mit Roland das Tanzbein zu schwingen oder gemütlich an der Turnerbar einen feinen Drink zu geniessen und den Abend bis in die frühen Morgenstunden ausklingen zu lassen.

Die Mitglieder des Turnvereins und der Jugendriege sowie der Theatergruppe freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Ebenfalls am 10. Januar wird der Zürcher / Schaffhauser Nationalturnverband seine 84. Generalversammlung in Ottenbach Abhalten, der Turnverein Ottenbach freut sich die Mitglieder und Gäste des Verbandes nach 2011 wieder im Säuliamt zu begrüssen.

Generalversammlung des ZSNV am 10. Januar 2015 ab 13:30 Uhr

Chränzli TV Ottenbach:

Samstag, 10. Januar 20.00 Uhr (Türöffnung um 18.00 Uhr)
Sonntag, 11. Januar 13.30 Uhr (Türöffnung um 12.30 Uhr)
Samstag, 17. Januar 20.00 Uhr (Türöffnung um 18.00 Uhr)
Aktualisiert ( Mittwoch, 17. Dezember 2014 um 22:23 )
 
Turnfahrt 2014
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Sonntag, 26. Oktober 2014 um 16:33
Pünktlich um 8:00 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle in Ottenbach. Alle freuten sich auf das bevorstehende Wochenende und es herrschte eine gute Stimmung.
Mit dem Bus ging es dann nach Affoltern, wo wir den Rest der Truppe trafen. Weiter ging es mit der S9 nach Zürich, wo bereits die erste Billet Kontrolle erfolgte. In Zürich mussten wir ziemlich Gas geben, um es auf den IC zu schaffen. Einige legten noch einen kleinen Spurt hin, damit noch der Kauf einer kleinen Stärkung drin lag.
Oben angekommen, suchten wir unseren Wagen, welcher sich leider recht weit vorne befand. Aber siehe da, wir hatten sogar einen Erstklasswagen. Die Zugfahrt verlief gemütlich und es wurde bereits zum ersten Mal angestossen, während andere nochmals ein Nickerchen machten. Als es dann hiess: „Aussteigen!“ wussten alle, was unser Ziel war: die Hauptstadt Bern.

Im Bahnhof hatten nochmals alle Zeit, sich zu verpflegen und dann machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge. Während es für alle einen kleine Pause gab, kümmerten Jessi und ich uns ums Check-In. Das Gepäck abgeladen marschierten wir wieder zum Bundeshausplatz. Obwohl hierzu noch zu sagen ist, dass es nicht einfach ist, das Bundeshaus zu erkennen, vor allem wenn man meint es stehen die 9 Bundesräte in Form von Statuen davor. Wie dem auch sei, auf dem Bundeshausplatz war noch Markt und wir hatten noch Zeit durchzuschlendern bis das Tram nach Rüfenacht fuhr. Dort angekommen, wussten dann alle, was ihnen blühte. Wir gingen Reiten!
Aber zuerst gab es für alle eine Stärkung. Auf dem offenen Feuer wurde für uns Chili con Carne gekocht. Dazu gab es Getränke, Weisswein und Knabbersachen. Die Getränke nahmen wir in einer Art Blechtassen und das Essen in kleinen Suppenkacheln ein, was etwas Cowboyfeeling verlieh. Nach einer kurzen Verdauungspause teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Gruppe eins erforschte zuerst hoch zu Ross die Umgebung und Gruppe zwei versuchte sich bei einer Rancholympiade. Bei einigen war das Schauspiel auf dem Pferd sehr amüsant, doch alle schafften es oben zu bleiben. Anders bei der Rancholympiade. Diese bestand aus Teamaufgaben und Einzelteilen. Einige waren so übermotiviert, dass sie mit der Nase noch den Boden küssten. Nach diesem lustigen Nachmittag fuhren wir wieder zurück in die Jugendherberge, wo die Zeit zur freien Verfügung stand, bis es zum Abendessen ging. Frisch herausgeputzt spazierten wir gemütlich in die Berner Altstadt zum Abendessen in die „Zunft zur Webern“. Den Gesichtern zufolge schmeckte es allen.
Gut gestärkt erkundeten wir danach das Nachtleben von Bern.

Am Sonntag krochen die ersten um 9:00 Uhr aus ihren Betten, um doch noch halbwegs gemütlich frühstücken zu können. Während die einen noch ihre Sachen packten, schnappte Jessi sich ihre Gruppe und machte sich auf in den Adventure Room. Meine Gruppe machte in dieser Zeit einen Besuch beim Bärengraben und genoss danach ein kleines Mittagessen in der Sonne. Dann waren wir mit dem Adventure Room dran. In zwei Gruppen aufgeteilt, begannen wir in unterschiedlichen Räumen mit verschiedenen Hinweisen den Ausgang zu finden. Die hintere Gruppe versuchte zudem die vordere Gruppe einzuholen. Nach abgelaufener Zeit wurde gewechselt. Trotz der zum Teil kniffligen Aufgaben hat es unglaublich Spass gemacht. Relativ zügig ging es dann in die Jugendherberge zurück, um das Gepäck zu holen und dann ab zum Bahnhof. Um 17:00 Uhr trafen wir mit dem Bus wieder in Ottenbach ein.
Es war wieder mal ein tolles Wochenende.

-de-
Aktualisiert ( Sonntag, 26. Oktober 2014 um 16:35 )
 
VENIMUS - VIDIMUS - VICIMUS
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Donnerstag, 03. Juli 2014 um 20:36
Nach der soliden, aber doch nicht ganz befriedigender Leistung am Turnfest in Messen, musste am zweiten Turnfest in Hendschiken eine Steigerung her. Klar definiertes Ziel war die Überschreitung der 27er Marke. So wurden im letzten Training vor dem Turnfest dann auch absolute Ziele für die einzelnen Disziplinen kommuniziert. Von den Weitspringern, die nach der Fehlleistung in Messen arg in Erklärungsnot waren, verlangte der OT ein 8.7. Aber auch anderen, in Messen erfolgreicheren Teams, wurden bessere Noten abverlangt. Im Steinstossen sollte beispielsweise eine Steigerung von 9.26 auf 9.4 her oder beim Fachtest von 9.71 auf 9.8. Den Mitgliedern wurde damit Druck auferlegt. Es stellte sich nur noch die Frage, ob sie an dieser Last zerbrechen oder in den Himmel wachsen.

Am Samstag, am Tag der Wahrheit, dem 28.06.2014 um 7:00 Uhr ging es dann los. Bereits mit Routine verluden die Mitglieder ihr Hab und Gut in den Car und nahmen auf den bequemen Sesseln ihren Platz ein. Nach der halbstündigen Fahrt und dem Kurzaufenthalt in Bosmu war das Ziel Hendschiken erreicht. Die ortskundigen Mitglieder leiteten die Meute zum Zeltplatz, wo bereits die Wunderbar mit Oso und Högi warteten. Danke Euch! Bald einmal übernahm der Einläufer das Kommando und machte die Truppe physisch heiss. Die Führungsübergabe deren an den OT, erlaubte diesem nun das Heissmachen der Psyche. Der Appell an die Mitglieder für einander zu kämpfen und einzustehen wurde wieder, mit dem jetzt etablierten Kampfschrei, abgeschlossen. Man merkte nun förmlich wie geladen die Mitglieder waren – ähnlich schnaubenden Rennpferden die aufs Öffnen der Starklappe warten.

Und so verhielten sich die Mitlieder dann auch. Das Pendelstafetten-Team spurtete in geschätzter zweifacher Lichtgeschwindigkeit zur Top-Note von 9.63. Einfach unglaublich, war das Ziel doch die Note 9.2. Auch die SteinstösserInnen zeigten Resultate die einem ein Lächeln auf das Gesicht zauberten. Sie toppen ihr Ziel von 9.4 mit 9.67. Der erste Wertungsteil war damit ein glanzvoller Start. Es galt jedoch voll fokussiert zu bleiben und sich ob den erbrachten Leistungen nicht zu täuschen. Es waren ja noch Rechnungen offen.
Im zweiten Wertungsteil legten nun die „Punktegaranten“ die Trümpfe auf den Tisch. Das Fachtest-Team kehrte zum zweiten Mal in der Geschichte mit einer glatten 10 zurück, einfach grandios. Im Kugelstossen wurde das gesetzte Ziel zwar verpasst, dennoch resultierte mit einem 9.32 eine gute Note. Die Hochspringer die neben den Weitspringer tendenziell eher etwas tiefe Noten ausweisen, konnten sich diesmal klar steigern. Es resultierten nicht weniger als 3 Zehner bei den Männer (PB von Thomas Etterlin: 1.80m) und eine Egalisierung der PB (Sandra Frey) bei den Frauen. So übertraf das Hochsprung-Team das gesetzte Ziel von 8.5 und kehrte mit einem 8.88 zurück.
Der Wettkampf war aber noch nicht vorbei. Nochmals voller Elan griff der TV ins Turngeschehen ein. Trotz des Elans hatte das Schleuderball-Team dann aber mit einer etwas suboptimalen Wettkampfanlage zu kämpfen, wodurch am Schluss eine 8.63 rausschaute. Ohne Probleme zeigten sich die Heber. Sie hoben das gesteckte Ziel 9.25 aus den Angeln und erzielten ein super 9.33. Hansi Funk egalisierte mit 39 Hebungen des 22.5kg schweren Steines gar seine PB von 2002, die er anlässlich des Eidgenössischen in Basel erzielte. Wenn das mal keine Konstanz ist… Doch was brachten die Weitspringer nun zu Stande? Waren sie dem Druck gewachsen und konnten diesmal drei Nuller vermeiden? Auf jeden Fall waren sie feurig und wollten sich bei den restlichen Mitgliedern wieder in besseres Licht rücken. Lilian Herzog drückte diesen Willen in fantastischen 4.60m aus oder Thomas Etterlin mit 6.03m, was für ihn in der laufenden Turnfestsaison bereits die 4. PB war. Dass auch der OT diesen Willen innehatte, unterstrich er mit einem neuen Vereinsrekord, der neu 6.40m beträgt. Mit gut bis sehr guten Leistungen reichte es sodann für die nie erwartete Note von 9.00 und die gleichzeitige Rehabilitation der Weitspringer.

Der Wettkampf war nun fertig und der etwas gemütlichere Teil stand auf dem Programm. Nach dem obligaten Anstossen und der Einnahme des Turnermenüs, wurde der OT von Lilian dann aber wieder auf etwas Ernsteres aufmerksam gemacht. Anscheinend war die Note bekannt. Das Lächeln auf Lilians Gesicht verriet zwar, dass die 27er Marke wahrscheinlich überschritten wurde, sagen wollte sie die Note aber nicht. So musste er halt selber zum Anschlagbrett gehen und sich die Sache genauer anschauen. Die Rangliste von unten scannend stolperte er aber erst ganz oben auf den TV Ottenbach. What the fuck, dachte er sich. In schöner Schrift stand da die Note 28.03. Sie bedeute für den TV das erstmalige Durchbrechen der 28er Marke und damit ein neuer Vereinsrekord im dreiteiligen Vereinswettkampf. Ein abartiges Resultat, dass nun nur noch den Resultaten anderer Vereine standhalten musste. Und es tat es! Auch in tiefer Nacht hing unser TV noch zuoberst, was endgültig den Sieg in der 2. Stärkeklasse bedeute. Erstmals seit 22 Jahren erzielte der TV damit wieder den ersten Platz im Vereinswettkampf! Natürlich wurde das dann gefeiert - aber nein, darüber gibt’s keinen Bericht ;-)

An die Mitglieder sei an dieser Stelle ein grosses Kompliment ausgesprochen.  Ihr konntet eure Leistung am Tag X abrufen, habt eure Kollegen und Kolleginnen angefeuert, habt teilweise Schmerzen gelitten ABER NIE das Ziel vor Augen verloren – mentale Stärken, die einen grossen Anteil an unserem Erfolg hatten.

--me--

Die Rangliste ist online, die Bestenliste aktualisiert und Fotos folgen in Bälde.
 
Turnfest Hendschiken - Einzel
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Montag, 23. Juni 2014 um 12:25

Am vergangenen Samstag, den 21.06.214, war der Turnverein Ottenbach in Hendschiken, mit Sabrina Mächler im Einzel und Sebastian Freiberg im Turnwettkampf, vertreten.

Bei schönem Wetter mit warmen Temperaturen ging Sabrina für die erste Disziplin an den 100m Start.
Nach etwas Geduld ertönte dann auch die Startklappe. Sabrina spurtete als 2. ins Ziel und legte sich somit eine gute Basis für den Rest ihres 4-Kampfes.
Nach dem sie dann im Weitsprung ihr bestes gab, befreite sie beim Kugelstossen schlummernde Kräfte und erreichte mit 7.96m eine neue persönliche Bestleistung. Bravo!!
Nun war noch der quälende 800m Lauf auf dem Programm, welcher Sabrina mit einer guten Zeit meisterte.

Beinahe zeitgleich hatte Sebastian Freiberg den Turnwettkampf bestritten. Als erstes stand für Sebastian der 80m Lauf auf dem Programm.
Mit einem etwas missglückten Start erreichte er dennoch eine schnelle „Rasen-Zeit“ von 11.08s. Beim anschliessenden Steinheben (18Kg), verpasste er dann leider die Bestnote knapp um nur eine Hebung.
Nichts desto trotz zeigte er dann im 800m Lauf den „jungen Schnuufer“ wer hier der Läufer ist. Bis auf die letzten 100m führte Sebastian die Gruppe an und bestimmte das Tempo.
Zudem startete er als Senior mit den Aktiven in derselben Kategorie.

Schlussendlich erreichte Sebastian Freiberg den 7.Schlussrang mit Auszeichnung. Sabrina Mächler durfte mit Stolz die Bronze Medaille entgegen nehmen.

Herzliche Gratulation den Beiden!

-mw-

Aktualisiert ( Montag, 23. Juni 2014 um 12:28 )
 
Regio-Turnfest Messen SO
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Montag, 23. Juni 2014 um 09:58

Am Samstag, dem 14. Juni 2014, war es soweit der TV Ottenbach startete mit 27 Mitgliedern in die Turnfestsaison. Ziel war das Regionalturnfest im solothurnischen Messen, wo sich ein kleines aber feines Dorf herausgeputzt hatte.

Nach dem Ausstieg aus dem Aemtler-Car, der uns im Übrigen an beiden Turnfesten befördert, ging es auf direktem Weg zum Zeltplatz, wo die Schlafhütten aufgebaut wurden. Die danach folgende Aufwärmrunde, angeführt durch T. A. aus I., liess auch die beim Zeltaufbau inaktiven Mitglieder warm werden. Teilzeit-OT Etti hielt anschliessend eine Ansprache die er mit dem gemeinsamen Kampfschrei abschloss und damit den Wettkampf eröffnete!

Strammen Schrittes begaben sich die Turnerinnen und Turner sodann zum Wettkampfgelände und absolvierten ihren ersten Wertungsteil. Unbeirrt vom chaotischen Einteilen der Laufgruppen liefen die Pendelstafettner auf gutem aber ansteigendem Terrain die Note 9.17. Parallel erzielten die Steinstösser die Note 9.26. Dies war ebenfalls keine Rekordnote, aber ein solides Resultat.

Nach einer Pause starteten die Ottenbacher in den zweiten Wertungsteil wo Kugelstossen, Fachtest Allround und Hochsprung auf dem Programm standen. Wahrscheinlich vom nicht optimal verlaufenen Steinstossen angespornt, zeigten die Kugelstösser hier ihre Klasse. Angeführt von Simon Landolt resultierte die beachtenswerte Note 9.62. Gut dazu beigetragen hatte Ines Herzog, die mit 9.63m eine neue PB erzielte. Die Fachtestgruppe, dieses Jahr erstmals unter der Leitung von Celine Kunz, hatte es nicht leicht. Zum einen war ein kurzfristiger Ausfall eines Routiniers zu verkraften, zum anderen musste gegen starke Windböen angekämpft werden. Dennoch erzielte die Fachtest-Gruppe mit 9.71 die beste Einzelnote des TV’s. Etwas abseits vom Wettkampfgelände fand das Hochsprung-Team optimale Bedingungen vor. Ausreden für schlechte Resultate gab es also nicht. Im Bewusstsein dessen erklomm Thomas Etterlin 1.75 m, womit er sich, seine an diesem Tag, erste PB sicherte. Bruder M., der sich herausgefordert fühlte, konterte lässig und überflog die 1.85 m ohne Wimpernzucken. Obschon im Hochsprung gute bis sehr gute Höhen gesprungen wurden, reichte es leider nicht für mehr als ein 8.43. Vielleicht eine Disziplin bei der zukünftig über die Bücher gegangen werden muss.

Dennoch, alle Mitglieder blieben vollends motiviert und waren bereit für den finalen Wertungsteil. Souverän und routiniert erzielte das Schleuderballteam mit Leader Kube (51.65 m) die Note 9.26. Die Steinheber um die Urgesteine Jörg und Hansi erzielten eine gute 9.2. Eben diese Urgesteine hatten einen massgeblichen Anteil am guten Resultat. Extra fürs Steinstossen angereist, hoben sie den schweren Stein (22.5 kg) je 33 Mal. Wer nun dachte, dass es mit den guten Noten so weitergehe, soll an dieser Stelle gewarnt sein. Das Weitsprung Team kehrte nämlich mit läppischen 7.53 Notenpunkten zurück. Wahrscheinlich vom Wind beeinflusst, mussten die Anlaufdistanzen immer wieder geändert werden, was schlussendlich die totale Unsicherheit über das Team brachte. So kam es, dass neben den unterdurchschnittlichen Weiten auch noch drei Nuller ein und derselben Person verkraftet werden mussten. Obwohl der Gegenwind beim Weitsprung sicherlich seinen Einfluss hatte, zeigte Thomas Etterlin, dass auch bei garstigen Bedingungen eine PB erzielt werden kann (6.01 m).

Entgegen dem Resultat im Weitsprung, verbrachten die Mitglieder ein fröhlichen Abend und liessen das erste Turnfest gekonnt ausklingen. Speziell gefallen hat dem Teilzeit-OT hierbei das Zusammensein während des ganzen Abends. So muss es sein!
Summa summarum resultierten für den TV Ottenbach 26.86 Punkte, womit er in der dritten Stärkeklasse den vierten Rang erreichte. Eine gute Leistung, die am Turnfest in Hendschiken aber durchaus zu toppen ist.

Die Bestenliste ist aktualisiert und die Rangliste sowie Fotos sind online.

-me-

Aktualisiert ( Montag, 23. Juni 2014 um 10:00 )
 
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