Turnfahrt 2018
Geschrieben von: Aregger Thomas   
Mittwoch, 03. Oktober 2018 um 06:48
Am Morgen des 15. Septembers war es endlich wieder soweit, die lang ersehnte und allseits beliebte Turnfahrt des Turnvereins stand an. Bereits um 06.15 Uhr traf sich die Schar von gut 30 Turnerinnen und Turner an der Bushaltestelle Ulmenhof. Ein verhältnismässig grosser Ansturm herrschte dieses Jahr. Man behauptet, dass es wohl am diesjährigen Organisator gelegen haben muss, der nämlich kein anderer war als unser Ex-OT Oso. Trotz früher Morgenstunde und herbstlichen Temperaturen war die Stimmung bereist aufgeweckte und munter. Nach der Aufteilung in drei Kleinbusse führte uns die Reise in das wunderschöne Appenzell. Mit der Seilbahn wurden wir auf den „Hohen Kasten“ manövriert. Der angenehmste Teil der Strecke wie sich herausstellte. Oben angekommen wurden wir von dichtem Nebel empfangen. Die Optimisten unter uns, die sich trotz Wetterbericht an kurze Hosen gewagt hatten, mögen sich in diesem Moment wohl verflucht haben. Doch wir liessen uns nicht entmutigen und begannen unsere Rundwanderung, mit dem Ziel Restaurant Ruhesitz. Ein schöner Wanderweg. Doch er hatte es in sich, worauf die meisten nicht gefasst waren. So stand im Infozettel des Organisators doch “Es soll gemütlich zu und her gehen.” So mancher hatte es sich wohl zu gemütlich vorgestellt. Es ging über Stock und Stein, Bergauf und Bergab. Wir alle kamen ziemlich ins Schwitzen. Nun verfluchten die Realisten unsere kurze-Hose-Optimisten. Insbesondere die älteren Vereinsmitglieder waren von der Routenführung überrascht, weshalb der laute Gedanke “Wenn chunnt denn jetzt endlich die nöchst Beiz?!” ständiger Begleiter war. Offenbar wurden alte Erinnerungen an eine frühere Turnfahrt hervorgerufen. So konnte man im Hintergrund immer wieder die gemurmelten Worte wie „Arsch..Wäg“, „Arsch..Alp“ „alles Arsch…“ vernehmen. Amüsant war es. Auch das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Bis zur Mittagsrast blieb uns die herrliche Aussicht durch den dichten Nebel verdeckt. So spielte sich das wundervolle Panorama, wovon Oso immer wieder in höchsten Tönen schwärmte, mehrheitlich in unseren Köpfen ab. Er versprach uns allerdings, danach zumindest ein paar Fotos zu zeigen.

Nach einer kleinen Stärkung in einer gemütlichen Gaststube, sowohl in fester als auch in flüssiger Form, zogen wir weiter. Der Weg verlor an Schwierigkeitsgrad, was herzlich begrüsst wurde. Auch der Nebel schien Erbarmen mit uns zu haben und verzog sich langsam aber sicher. Jetzt hatten wir endlich eine tolle Aussicht auf den Sennwaldsee. In diesen trauten sich dann auch vier wackere Jungturnerinnen, was mit Vergnügen von der restlichen Herde bestaunt und beobachtet wurde. Es folgte die letzte Etappe zu Fuss bis nach Brülisau, wo wir dann mit dem Trottinett das letzte Stuck zurück ins Tal runter brausten. Da kam Freude auf. Mit den Kleinbussen fuhren wir weiter nach St. Gallen in unsere Unterkunft. Nach raschem Zimmerbezug und Frischmachen, wurden wir mit den Wagen in unser Restaurant chauffiert. Dieses hatte einen wunderschönen Standort oben auf dem Hügel mit einer grossartigen Aussicht auf die Stadt. In einem Séparée genossen wir ein leckeres Abendessen in gemütlichem Beisammensein. Diejenigen, die noch nicht genug hatten, zogen danach noch weiter in die Stadt, wo sie den angebrochenen Abend im Club Trischli noch bis in die frühen Morgenstunden genossen.

Am Sonntagmorgen, nachdem alle mehr oder weniger aus dem Bett gescheucht wurden, machten wir in Gruppen  einen Foxtrail durch St. Gallen. Hierbei war vor allem Geschicklichkeit gefragt. In einer Art Schnitzeljagd galt es verschiedene Rätsel zu lösen. Dabei konnten wir St. Gallen erkunden und vieles über die Stadt erfahren. Später trafen wir uns  alle am Bahnhof und fuhren mit der Bahn zurück zur Unterkunft. Es herrschte Aufbruchsstimmung. Wieder alle auf die Kleinbusse verteilt, ging es auf nach Hause.

Es war fantastisch! Vielen Dank an den super Organisator Oso!

-gs-
Aktualisiert ( Mittwoch, 03. Oktober 2018 um 06:49 )
 

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